Junge SVP Schaffhausen

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Die «Initiative zur Lockerung der Polizeistunde» wurde am 1. November an den Staatsschreiber übergeben!

Exakt 1'071 beglaubigte Unterschriften konnte unser Präsident Andreas Gnädinger den Staatsschreiber Reto Dubach übergeben. Eine ganze Generation hatte mit uns innert zweieinhalb Monaten im ganzen Kanton Stimmen gesammelt mit dem Ziel, die Polizeistunde zu lockern.

Pressekonferenz im Orient Vorgängig zur Übergabe lud die Junge SVP die Medien zur Pressekonferenz ein. Lesen Sie die interessantesten Argumente der Referenten.

Die «Volksinitiative zur Lockerung der Polizeistunde» verlangt eine Regelung, bei der die Lokalbetreiber und Veranstalter schliessen können, wenn es Sinn macht. Die Junge SVP sieht in Ihrem Begehren zur Lockerung der Polizeistunde einen ersten Schritt hin zur Attraktivierung von Schaffhausen.


Der Initiativtext - Wort für Wort:
«Die unterzeichneten, stimmberechtigten Schaffhauser Bürgerinnen und Bürger fordern in der Form einer allgemeinen Anregung, das Gastgewerbegesetz (SHR 935.100) und allfällige weitere rechtliche Grundlagen in dem Sinne anzupassen, dass die Gemeinden verpflichtet sind, allen Tanzlokalen, allen Barbetrieben und Veranstaltern mit einer gewissen Relevanz für die jeweilige Gemeinde, auf Ersuchen der Betreiber/Veranstalter, zwingend eine Betriebsbewilligung bis 05.00 Uhr zu erteilen.
Für Tanzlokale und Barbetriebe soll diese Regelung von Donnerstag bis am Sonntagmorgen sowie vor Feiertagen (ausgenommen hohe Feiertage), für Veranstalter mit einer gewissen Relevanz für die Gemeinde im Rahmen von Gelegenheitsbewilligungen Geltung erlangen. Kleine Gemeinden können von dieser Regelung in Bezug auf Barbetriebe und Tanzlokale ausgenommen werden.»



Was bisher geschah:
In einem Beschluss vom 14. Mai 2002 setzte der Stadtrat die Polizeistunde für Bar- und Tanzbetriebe auf 02.00 Uhr fest, mit dem Vorwand, die zunehmenden Gewalt- und Vandalenakte in der Altstadt zu bekämpfen. Die Junge SVP Schaffhausen erachtet diese Massnahme als völlig falsches Mittel und sieht darin eine Einschränkung der Lebensqualität. Jeder Schaffhauser und jede Schaffhauserin haben ein Recht auszugehen! Schaffhausen ist mehr als schlafen und arbeiten! Ein ausgewogenes Freizeitangebot ist die Grundlage für ein gesundes gesellschaftliches Zusammenleben!

Übergabe der Petition mit 4'000 Unterschriften In kürzester Zeit sind sensationelle 4'000Unterschriften zusammengekommen. Die überwältigende Unterstützung aus allen Kreisen freut uns sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

Übergabe der Petition mit 4'000 Unterschriften Die Petition wurde dem Stadtschreiber Christian Schneider am 25. Juni überreicht.

Die offizielle Reaktion des Stadtrates war ernüchternd: Enttäuscht nahmen wir davon Kenntnis, dass der Stadtrat seinen Beschluss zur Vorverlegung der Polizeistunde erst im August überdenken will und die Anliegen einer ganzen Generation offenbar nicht die notwendige Gewichtung gibt.

Daraufhin lancierte die Junge SVP Schaffhausen die «Volksinitiative zur Lockerung der Polizeistunde». Die insgesamt über 1'200 Unterschriften liegen nun den Gemeindekanzleien zur Überprüfung vor.

In einer Samstagnacht formierte sich eine Gruppe zu einer Demonstration gegen die Ausgangssperre. Der Demonstrationszug zog durch die Schaffhauser Altstadt. Abgesehen von der Lärmbelästigung verlief die Demonstration friedlich. Wer zu der Demonstration eingeladen hatte, ist nicht bekannt.

Nur vier Tage nach der Lancierung der Volksinitiative, am 16. Juli 2002 krebste der Stadtrat zurück und korrigierte seinen Fehlentscheid unter dem massiven Druck: In der Altstadt gilt nun versuchsweise für Freitag und Samstag wieder 03.00 Uhr. Auf den Schaffhauser Gassen herrschte fortan wieder Freude! Zumindest bis 02.30 Uhr.

Am gleichen Tag orientierte die Schaffhauser Polizei über ihre löblichen Aktivitäten zur Bekämpfung der Strassenkriminalität. Die Junge SVP gratuliert der Schaffhauser Polizei zu ihrem erfolgreichen Einsatz. Hier liegt der wahre Grund für die Beruhigung der Situation auf der Gasse, nicht bei Vorverlegung der Polizeistunde.

Die Junge SVP entschloss sich, an der «Initiative zur Lockerung der Polizeistunde» festzuhalten. «Der Sturm hatte sich etwas gelegt, doch die unangenehme Bise weht immer noch!»

Mitglieder der JSVP SH vor der Übergabe der Initiative. Am 1. November 2002 konnten wir exakt 1071 beglaubigte Unterschriften auf der Staatskanzlei deponieren.

Eine Volksinitiative im Kanton Schaffhausen benötigt 1'000 beglaubigte Unterschriften. Unterschriftsberechtigt sind nur stimmberechtigte Einwohner des Kantons Schaffhausen.

Übergabe der Initiative an Reto Dubach Wie Staatsschreiber Reto Dubach bei der Übergabe sagte, wird die Initiative wohl im Sommer 2002 dem Schaffhauser Stimmvolk vorgelegt.

Wir danken allen herzlich, die uns bei der Unterschriftensammlung unterstützt haben und dies noch beim bevorstehenden Abstimmungskampf tun werden! Wir zählen auf Euch!

Das Märchen der fünf Stadtzwerge! Ein weiteres Kapitel in dieser Sache schrieben wir auf die satirische Art und Weise am 15. November mit dem Märchen der fünf Stadtzwerge.




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Lies unsere Pressemitteilungen zur Ausgangssperre:
7. Juni 2002: JSVP SH fordert Abschaffung der Polizeistunde
Offener Brief an den Stadtrat vom 12. Juni 2002
13. Juni 2002: Erster Rückzieher von Stadtrat SH
17. Juni 2002: Fulminanter Start der Petition!
22. Juni 2002: Übergabe an den Stadtrat Schaffhausen
25. Juni 2002: Petition mit über 4'000 Unterschriften eingereicht!
14. Juli 2002: Lancierung Volksinitiative
17. Juli 2002: Stadtrat krebst zurück. Polizeistunde 03.00 Uhr!
19. Juli 2002: Junge SVP hält an Initiative fest!
27. Okt. 2002: Volksinitiative zustande gekommen
21. Nov. 2002: Revision des Gastgewerbegesetzes zügig ...

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Weitere Links zum Thema:

Unabhängige Szenen-Seite zur Ausgangssperre:
Fight for your Right to Party! www.ausgang-sh.ch.vu!

Artikel in den Schaffhauser Medien:
26.12.2001, SN: «Beizer zur Brust genommen»

07.06.2002, SN: «Unmut über die eingeschränkte Polizeistunde»

11.06.2002, SN: «Um zwei Uhr standen alle auf der Gasse»
11.06.2002, SN: «Schaffhausen steht im Vergleich nicht sehr liberal da»
12.06.2002, SN: «Sonderbewilligung wie bisher erlassen»
13.06.2002, Bock: «Drei Fragen an...»
15.06.2002, SN: «Folgt dem Versuch ein weiterer?»
18.06.2002, SN: «2500 Unterschriften gesammelt»
27.06.2002, AZ: Artikel im Bsetzischtei
28.06.2002, SN: «Die Lage hat sich beruhigt»
28.06.2002, SN: Lockerung der Polizeistunde
3.07.2002, SN: Sache Sächeli: Max Baumann gegen Petition
14.07.2002, Radio Munot: Demo gegen Ausgangssperre
15.07.2002, SN: Betriebsbewilligung für 5 Uhr früh
16.07.2002, SN: Demo: 250 gegen Polizeistunde
17.07.2002, SN: Polizeistunde bis 3 Uhr verlängert
17.07.2002, SN: Kommentar von E. Künzi: «Nicht nachlassen»
17.07.2002, SN: «Wir haben die Jugendbande zerschlagen»
18.07.2002, AZ: Kommentar «Freie Tresen für freie Bürger»
20.07.2002, SN: Junge SVP hält an Initiative fest
25.07.2002, Radio Munot: Erneut Petition gegen Polizeistunde
25.07.2002, SN: Weitere Petition gegen Polizeistunde
25.07.2002, Bock: «Der Sturm hat sich gelegt, die Bise...»
31.07.2002, Bock: «Drei Fragen an...» Niklaus Bühler
05.08.2002, Insidemag: «Skandal!»
08.08.2002, Bock: «Den Dialog suchen, ohne dabei ...»
02.11.2002, SN: 1071 gegen die Polizeistunde
14.11.2002, AZ: Bsetzistei «Trunkenbolde»
20.11.2002, SN: Tanzen rund um die Uhr bald erlaubt


Leserbriefe:

05.06.2002: J. Odermatt: «Für das Recht auf Party kämpfen!»
05.06.2002: T. Hardmeier: «Kein differenziertes Vorgehen!»
08.06.2002: R. Amsler: «Die Altstadt ist kein Niemandsland»
08.06.2002: Ch. Meister: «Ein Beschluss der Exekutive»
12.06.2002: U. Brauchli: «Polizeistunde um 2 Uhr bringt Chaos»
12.06.2002: M. Bührer: «Ohne Polizeistunde weniger Lärm»
12.06.2002: R. Ehrat: «Unsinnige Massnahme»
15.06.2002: F. Hotz: «Mit einem Federstrich pure Makulatur»

Zuschriften:
Exil-Schaffhauser Martin Fischer sammelt in Davos.

Forum:
TapTab (siehe Rubrik Forum)


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Downloadbereich:
Initiative zur Lockerung der Polizeistunde
Argumentarium
Vielen Dank, dass sie unsere Initiative runterladen! Initiativbogen bitte nicht mehr retournieren. Die Initiative wurde bereits eingereicht!
 Übersicht
Mittlerweile ist sehr viel geschehen im Kampf gegen die Ausgangssperre. Nachfolgende Links zeigen auf Inhalte weiter unten auf dieser Seite:
Initiativtext
Was bisher geschah
Pressecommuniqués
Links zum Thema
Medienspiegel
Leserbriefe
Zuschriften
Forum
 Fotoarchiv
Folgende Fotos der Petitions- und Initiativübergabe sind unter Angabe der Quelle frei zur weiteren Verwendung. Zum Vergrössern bitte anklicken. (Bilder 150 bis 210 kB)
 Petitionsübergabe
 25. Juni 2002
 
 
 Pressekonferenz und
 Initiativübergabe
 1. November 2002
 
 
Unterstützungsbeiträge
für den «Kampf gegen die Ausgangssperre» bitte an PC-Konto 90-798025-1. Herzlichen Dank!
 
 Programm
25. & 26. Januar 2003
Ski-Weekend
An diesem Januarwochenende haben wir bestes Wetter nach Flims bestellt, wo wir nicht nur die Pisten unsicher machen werden! Interessierte melden sich bei Nadine Sigrist.
14. 11.2002
Mitgliederversammlung
An der MGV vom 14.11. fassten wir die Parolen für die Initiative gegen den Asylmissbrauch sowie die Vorlagen zur Revision der Arbeitslosenversicherung und dem DMS-Neubau.
mehr Abstimmungen
30. & 31.08.2002
JSVP am City-Fäscht
Am City-Fäscht waren wir mit einer Bar präsent!
02.09.2002
Mitgliederversammlung
An der MGV vom 2. September fassten wir die Parolen zu den eidg. Vorlagen.
05.08.2002
Mitgliederversammlung
An der Mitgliederversammlung vom 5. August stellte sich Ständeratskandidat Hannes Germann der Diskussion mit der Jungen SVP.
Hannes GermannDie Partei sicherte ihm darauf die volle Unterstüztung zu.
mehr Wahlen
26.06.2002
Generalversammlung
An der Generalversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Hauptthema war Wahl eines neuen Präsidenten. Hans Waldmann, der die Partei vor fünf Jahren gründete, scheidet aufgrund der Altersklausel in den Statuten aus der Aktiv-Mitgliedschaft aus. Wir danken unserem Ziehvater herzlich für die vielen Stunden, die er mit und für uns gelebt hat. Hans bleibt uns in beratender Funktion erhalten. Als neuer Präsident gewählt wurde Andreas Gnädinger.
 Immer noch heiss...
Unsere Stellungnahme zur
Hanfdiskussion