| Pressecommuniqué
vom 19. November 2002 |
Junge SVP SH einstimmig für Asylinitiative
Die Junge SVP des Kantons Schaffhausen hat anlässlich Ihrer gut
besuchten Mitgliederversammlung in Oberhallau die Parolen für
die bevorstehenden Abstimmungen gefasst. Bei allen Vorlagen wurde
die Ja-Parole beschlossen.
Einstimmiges Ja zur Asylinitiative
Ausführlich wurde über die Volksinitiative gegen den Asylrechtsmissbrauch
diskutiert. Die gegenwärtige Situation im Asylbereich - aber
auch die Ergebnisse der Vergangenheit der zurzeit praktizierenden
Politik - wurde mit den Verhältnissen im übrigen Europa
verglichen, namentlich der der Nachbarstaaten. Es darf erwähnt
werden, dass die Schweiz zu einem Auffangbecken abgewiesener Asylsuchender
geworden ist, dies zeigt auch die mit Abstand grösste Zahl an
Asylgesuchen gemessen an der Bevölkerung in Europa. Mit der nun
vorliegenden Volksinitiative kann über die Landesgrenzen hinaus
ein Zeichen gesetzt werden. Dabei wird nur eine Praxis eingeführt,
welche in der EU schon lange Gültigkeit hat. Trotz aber auch
einigen negativen Punkte - namentlich die fehlenden Fürsorgeleistungen
und Asyl-Vorbehalte z.B. bei höherer Gewalt - war deren Zustimmung
durch die Kantonalpartei unbestritten. Die Ja-Parole wurde einstimmig
gefasst.
Ja zur Revision ALV und DMS-Neubau
Zur zweiten Vorlage auf nationaler Ebene und zum DMS-Neubau wurden
ebenfalls die Ja-Parole beschlossen. Die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes
kürzt die vor einigen Jahren erhöhten Beiträge der
Arbeitnehmer und der Wirtschaft in einem vernünftigen Masse.
Die verkürzten Taggelder verlangen mehr Selbstverantwortung,
schlussendlich ist jedoch den Stellensuchenden mit einem schnellen
Wiedereinstieg in das Arbeitsleben mehr gedient als ein auf Jahre
hinaus garantierter Versicherungsbezug.
Die kantonale Vorlage zum DMS-Umbau stiess trotz den hohen Kosten
von 12 Mio. Fr. auf Zustimmung. Die Junge SVP Schaffhausen steht ein
für eine zukunftsweisende Infrastruktur im Bildungsbereich.
19.11.2002 / jsvp
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