Junge SVP befürwortet Fristenlösung
Die Junge SVP Schaffhausen fasste an ihrer gut besuchten
Mitgliederversammlung vom vergangenen Mittwoch in Opfertshofen die
Parolen zu den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen. Viel
zu diskutieren gab die Fristenlösung. In der engagierten Debatte
kamen neben den gesetzlichen auch ethische Aspekte zur Sprache.
Unter Abwägung der verschiedenen Meinungen fasste die Junge
SVP Schaffhausen die Ja-Parole bei der Fristenlösung und lehnte
gleichzeitig die radikale Initiative "für Mutter und Kind"
entschieden ab. Die Jungpartei ist davon überzeugt, dass die
Frauen mit der neuen liberalen Regelung ihre Verantwortung gewissenhaft
wahrnehmen werden.
Die Beteiligung des Kantons Schaffhausen am Aktienkapital der neuen
Fluggesellschaft SWISS lehnt die Junge SVP Schaffhausen aus grundsätzlichen
Überlegungen ab. Sie ist der Ansicht, dass das unternehmerische
Risiko im freien Wettbewerb nicht durch Korrektureingriffe des Staates
aufgefangen werden darf. Diskussionslos gutgeheissen wurde hingegen
das Spielbetriebsgesetz, welches die Grundlage für das Casino
auf dem Herrenacker bildet.
Im Anschluss an die kantonale Versammlung trafen sich städtische
und Neuhauser Mitglieder und äusserten sich vorwiegend positiv
zur Umwandlung der städtischen Werke Schaffhausen und Neuhausen
am Rheinfall in eine Aktiengesellschaft. Sie gewährt dem Unternehmen
den nötigen Handlungsspielraum im bevorstehenden liberalisierten
Mark. Der Service Public Auftrag bleibt durch die gleichzeitig eingeführten,
gesetzlichen Rahmenbestimmungen gewahrt. Die Kampagne der Linken
betrachtet die Junge SVP Schaffhausen als reine Panikmache, denn
sie entbehrt jeglicher Grundlagen.
29.05.2002 / jsvp
  
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