| Artikel
in der Schaffhauser AZ vom 14. November 2002, «Bsetzischtei» |
Wieder einmal widmet uns die Schaffhauser AZ ihre meistgelesene Rubrik.
Wir freuen uns natürlich über solch' eine emotionale Reflektion
unserer Aktivitäten!
Unser Pressechef Toni Majic antwortete der AZ in einem Mail.
| Bericht
im Bsetzistei |
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Unsere
Reaktion per Post |
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Werte Redaktion der Schaffhauser AZ,
liebe Medienschaffende
Besten Dank für Ihren Artikel über die engagierten
Tätigkeiten der einzigen aktiven Jungpartei im Kanton Schaffhausen,
welcher im Bsetzistei Ihrer letzten Ausgabe zu lesen war. Wir
legen jedoch Wert darauf, dass die Junge SVP bei weitem nicht
nur aus «Trunkenbolden und wild gewordenen Partygängerinnen
besteht, welche nur noch tagsüber schlafen».Unsere
kantonale Volksinitiative zur Lockerung der Polizeistunde war
nach der überaus erfolgreichen vorgängigen Petition
nur ein logischer Schritt nach den enttäuschenden Reaktionen
des Stadtrates von Schaffhausen. Zudem ist dieses Thema nur
eines von vielen, mit welchen wir uns zurzeit beschäftigen
Dass man die ganze Sache aber auch von der närrischen Seite
betrachtet (das Polizeistundenthema ist ja bekanntlich der zentrale
Punkt auf der Plakette der Fasnacht 2003) freut uns natürlich
besonders.
Was das Nachtfahrverbot in der Neustadt anbelangt, stört
uns wiederrum vor allem die Kommunikation, welche bei der neuesten
Hau-Ruck-Reaktion der Behörden praktiziert wurde. Für
die ansässigen Lokale bedeutet dies in der Tat einen gravierenden
Nachteil, sind doch nun zur Hauptkonsumzeit rundum nach dem
parkplatzfreien Herrenacker keine Parkiermöglichkeiten
vorhanden, ausser dem überaus teuren neuen Parkhaus. Dessen
Nachtparkieraktion floppe derart, dass die nun anschliessende
Verfügung dessen Attraktivität steigern soll. Denn
welche Schweizer Stadt hat schon gerne ein Parkhaus - über
welches jahrelang diskutiert und debattiert wurde welches
am Abend einzig durch Aussnahmen ausgeschlossen
gähnende Leere brilliert. Lärmmindernde Aktionen für
die Neustadt Schaffhausen sind auch mit Bodenschwellen möglich;
diese würden allen dienen und wären wesentlich Gewerbe-
und Freizeitfreundlicher als die nun getroffene Massnahme.
Abschliessend: Glauben Sie uns werte AZ-Redaktion
dass wir hinsichtlich der zukünftigen Debatte über
unsere Initiative den Kontakt mit Behörden, Wirten und
insbesondere auch den betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern
suchen werden. Dass es dabei wie Sie schreiben
lustig zu und her gehen würde, ist uns auch recht. Wir
sind bereit und stellen uns der Diskussion! In diesem Rahmen
würden wir uns natürlich auch an einer Teilnahme seitens
der Schaffhauser AZ freuen, welche uns in der Vergangheit leider
nicht (oder nie
) die Ehre erwies um mit uns ins Gespräch
zu kommen. Diesbezüglich sind wir absolut offen!
Dürfen wir zum Schluss noch etwas anfügen: Sollten
wir aus Ihrer Sicht zurzeit nur aus dem Thema Polizeistunde
bestehen, täuscht der öffentliche Eindruck über
die Junge SVP SH sicherlich nicht. Der Stadtrat von Schaffhausen
machte es uns mit seinen zahlreichen Beschlüssen diesbezüglich
aber auch nicht einfach. Auch wir lieben die Abwechslung und
sind mit Bestimmtheit keine Ein-Themen-Partei.
In diesem Sinne freuen wir uns auf zahlreiche interessante Begegnungen
auch mit Ihnen. Wir wünschen Ihnen noch einen erfolgreichen
Wochenendspurt!
Mit herbstlichen Grüssen
Junge SVP Kanton Schaffhausen
Betreuer der einzigen Schaffhauser Wochenzeitung
Toni Majic |
  
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